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Wald


WernerwaldHeide
Der 315 Hektar große Wernerwald – benannt nach seinem Begründer, dem Hamburger Amtsverwalter Dr. A. Werner – ist der einzige Wald an der deutschen Nordseeküste im direkten Übergang zum Wattenmeer. Auf Anraten Werners wurde nach Aufteilung der Sahlenburger Gemeinheitsfläche (Allmende) im Jahre 1880 mit der Aufforstung der an Hamburg gefallenen Heide- und Flugsandflächen begonnen. Der waldfeindliche, ausgelaugte Heideboden und der kräftige, salzhaltige Seewind erschwerten dieses „forstliche Großprojekt“. Nur wenige Nadelbaumarten, unter ihnen insbesondere die Schwarzkiefer (Pinus nigra), konnten die extremen Bedingungen ertragen.

Wernerwald
Ein einzigartiger Küstenwald

 

Bodenentwicklung und das stabile Waldklima ermöglichen heute, dass auch anspruchsvollere Laubbäume hier gedeihen, und so ist trotz einiger Rückschläge in den Anfangsjahren in über 120 Jahren ein Wald entstanden, der die vielfältige Cuxhavener Küstenlandschaft außerordentlich bereichert. Seit 1938 steht der Wernerwald unter Landschaftsschutz und ist heute Eigentum des Landes Niedersachsen.

 

Sahlenburger Bauernforst

 

Im Nordosten geht der Wernerwald in den Sahlenburger Bauernforst über, dessen Antlitz Schwarzkiefern prägen, die teilweise über 100 Jahre alt sind.

 

Krattwälder bei Berensch

 

Aus dem Jütländischen kommt das Wort „Kratt“. Es bezeichnet einen Wald, dem ständig Brennholz entnommen wurde und der sich daher durch einen gedrungenen Wuchs auszeichnet. Und tatsächlich bestehen die Krattwälder aus kleinen Eichenbäumen, die vielen Tieren eine Rückzugsmöglichkeit bieten.